Nur die Harten…..

kommen in den Garten. So könnte das Motto von Calles Trainingsfährten im Januar 2020 lauten. Am 12. Januar gab es am Ende der Fährte „den etwas anderen Geländewechsel“.

Am Ende des Abstiegs wurde Calle durch einen Gegenstand „gebremst“, so dass ich Zeit hatte, den Abhang selber langsam herunter zu rutschen.

Eine Woche später suchte Calle eine Fährte nach einer Liegezeit von 16 Stunden ab: gelegt am Freitag gegen 17 Uhr, gesucht am Samstag Morgen. Hätte ich nicht gewusst, dass die Fährte derart lange gelegen hat: ich hätte es nicht gemerkt. Nur zwei angekaute Gegenstände wiesen auf die Liegezeit hin. Einen, etwas 20 cm neben der Fährte liegend, hat Calle verwiesen. Einen weiteren Gegenstand mussten wir erst suchen, er lag nicht mehr auf der Fährte.

Heute aber haben wir den Vogel abgeschossen. Nach einer schönen Fährte bei angenehmem Fährtenwetter gestern, ließ sich heute Regen nicht ganz vermeiden. Schon beim Legen regnete es leicht, und auch in der Liegezeit hat es durchgängig geregnet. Dann wurde der Regen weniger und wir zogen los. Bis zum Gelände war auch alles nett, aber auf das Hörzeichen „such“ öffnete der Himmel seine Schleusen. Und zwar richtig. In null komma nix waren wir nass, richtig nass. Als wäre dies nicht genug gewesen, sorgte ein kräftiger Wind dafür, dass der Regen nicht nur von oben, sondern auch von vorne kam. Auf dem Lehmboden lief das Wasser hangabwärts, und von der Fährte war nicht mehr wirklich viel übrig. Calle musste ordentlich ackern und hat sich bis zum Ende der Fährte tapfer durchgekämpft. Und als wir fertig waren, war auch der Regen fertig und der Himmel klarte auf…..

Danach haben wir uns daheim erstmal aufgewärmt, bevor wir dann bei trockenem Wetter zum Nachmittagsspaziergang aufgebrochen sind.

Fazit: Fährte gut, Timing verbesserungsfähig 🙂