Und ……. tschüß!

Calles Fährtenausbildung geht sehr gut voran. Toll was der Zwerg mit einem Jahr schon kann! Im Urlaub haben wir mit der Gegenstandsarbeit begonnen und das Verweisen klappt schon sehr gut.

Die Äcker die es jetzt wieder gibt sind ziemlich schwer zu suchen, denn der gegrubberte Lehmboden ist knochentrocken und ziemlich fest. Da ist es schwer eine vernünftige Bodenverletzung hinzubekommen.

Calle sucht unter diesen Bedingungen schon Fährten von bis zu 300 Schritten, Winkel, Bögen und Geländewechsel. Liegezeit bis 1,5 Stunden. Sehr schön konzentriert und langsam sucht er, Schritt für Schritt.

Nur gestern, da habe ich es dann wohl doch etwas übertrieben. Ein gegrubberter Rapsacker, hart wie Beton. Und eh wir mit den anderen Hunden fertig waren, lag die Fährte gut 2,5 Stunden. Dann kam auch noch heftiger Wind auf. Natürlich war ich nicht nur geradeaus gegangen, sondern auch quer zu den Rillen im Boden. Soll ja nicht zu einfach sein …… War es dann auch nicht. Calle hat sehr schön gekämpft, aber bis zum Ende hat er es nicht geschafft. Ich habe ihn dann den letzten geraden Schenkel suchen lassen, damit wir das „Ding“ positiv abschließen……

Heute bin ich es dann etwas vorsichtiger angegangen: der Acker von heute war frisch bearbeitet und feinkrümelig, aber eben auch trocken. Und der Wind hat noch zugenommen. 1,5 Stunden lag die Fährte. Calle hat sie sehr schön abgesucht und alle Gegenstände korrekt und eigenständig verwiesen.

Nächste Woche fahren wir zur Landesmeisterschaft der Fährtenhunde im DVG LV Nord-Rheinland. Zugegeben: nur als Zuschauer 🙂