Fährtenarbeit

Regelmäßig gehe ich mit Calle Fährten, und wir haben beide viel Spaß an dieser Arbeit.

Calle sucht wirklich sehr schön, und auch schon richtig schwierige Fährten: heute war ich zum Beispiel auf einer Wiese, die gestern erst siliert wurde. Da ist das Geruchsfeld sehr vielfältig, Reste vom Silo und die vielen Treckerspuren machen die Sucharbeit schwierig. Ich habe mir zum Ziel gesetzt, alle diese „Schwierigkeiten“ Calle von Anfang an zu zeigen, und er meistert sie prima. Ich gehe nur in normaler Gangart, lediglich die Schritte sind klein und eng bei einander. Aber: da diese Arbeit schwer ist und volle Konzentration erfordert, sind die Fährten nicht lang.

Am Ende gibt es ein in den Boden gestecktes Röhrchen mit Futterbelohnung. Das Futter gibt es immer erst, wenn Calle schön an diesem „Endgegenstand“ liegt, und siehe da: gestern hat er das Röhrchen ganz eigenständig und perfekt verwiesen. Und heute wieder.

Wenn er das Futter gefressen hat, sage ich ihm immer was für ein toller Hund er ist. Calle geht dann stolz wie Oskar mit hoch erhobener Rute von der Fährte.

Genau wie Ceddi. Ich hoffe, er macht dem Ced sonst noch so einiges auf der Fährte nach 😉